Universität Bonn

Abteilung Medienwissenschaft

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Willkommen auf den Seiten der Abteilung Medienwissenschaft

Die Medienwissenschaft an der Universität Bonn untersucht die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung von Medien in ihren historischen, aktuellen und zukünftigen Ausprägungen. Im Fokus steht nicht die isolierte Analyse einzelner Medien, sondern das Zusammenspiel von Technologien, Medienkulturen und medialen Praktiken im sozialen Kontext.

Seit ihrer Etablierung als eigenständiges Fach im Jahr 2000 verfolgt die Bonner Medienwissenschaft einen integrativen Ansatz. Dieses Bonner Modell verbindet kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven in kooperativer Weise und bündelt unterschiedliche medienwissenschaftliche Zugänge in einem gemeinsamen konzeptionellen Rahmen.

In Forschung und Lehre liegen besondere Schwerpunkte auf medienkulturellen Dynamiken, Mediengeschichte und Medienwandel, audiovisuellen Medienkulturen sowie digitalen Medien und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Abteilung deckt damit ein breites Spektrum klassischer und aktueller medienwissenschaftlicher Fragestellungen ab.

Ein zentrales Merkmal des Bonner Studiengänge ist die enge Verbindung von Medientheorie und Medienpraxis. Medienkompetenz wird als Zusammenspiel analytischer, methodischer und praktischer Fähigkeiten verstanden und systematisch in den Studienverlauf integriert.

Mit diesem Profil positioniert sich die Medienwissenschaft der Universität Bonn als forschungsstarker und zugleich praxisreflektierter Studienstandort mit hoher Attraktivität. Angeboten werden ein Bachelorstudiengang und ein konsekutiver Masterstudiengang.

Neues aus der Abteilung

Der Artikel "Körper/Controller" von Jens Fehrenbacher und Kathrin Friedrich ist jetzt online erschienen!
Den ganzen Artikel könnt Ihr kostenlos online lesen. Der Link zu dem Artikel und der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Medienwissenschaft stehen unten im Artikel!  Unter dem Titel Interfaces | Plattformen versammelt der ZfM-Schwerpunkt Beiträge, wie den Artikel "Körper/Controller", die Interfaces als zentrale, machtvolle Bedingungen der digitalen Gegenwart untersuchen. Sichtbar wie verborgen strukturieren sie Beziehungen zwischen Menschen, Maschinen, Daten und Infrastrukturen und prägen die Durchsetzung­ digitaler Plattformen.
Neue Monographie von Dr. Lucas Curstädt: Denis Villeneuve. Kino der Antagonismen, Büchner Verlag
Bereits ein Blick auf die Titel seiner Filme kündigt an, dass das Kino von Denis Villeneuve eines voller Antagonismen ist: Zum Freund gesellt sich der Feind (»Enemy«), der Gefangene (»Prisoners«) verlangt nach seinem Wächter, der Killer (»Sicario«) braucht sein Opfer, und der, der ankommt (»Arrival«), muss auf einen ihm freundlich gesinnten Gastgeber hoffen. Ein Kind beschwört einen Bürgerkrieg herauf (»Blade Runner 2049«), ein anderes lernt in diesem das Töten (»Die Frau die singt«). Inhaltlich mögen diese Genre-Filme nur wenig miteinander gemein haben, auf allegorischer Ebene aber spannt sich zwischen der Geschichte eines amoklaufenden Frauenhassers (»Polytechnique«) und einem heiligen Krieg (»Dune«) ein roter Faden, der es nicht nur erlaubt, die Katastrophe des Liberalismus, seine antagonistische Gegenwart und seine kriegerische Zukunft filmisch zu denken, sondern auch, politische Theorie und Filmtheorie miteinander zu vernähen. So besteht das Interdisziplinäre dieser Arbeit darin, die Filme von Villeneuve einer Filmanalyse zu unterziehen, die die politischen Dimensionen in seinem Schaffen offenlegt. Denn in Villeneuves Werk zeigen sich Tendenzen einer im 21. Jahrhundert von Krisen dominierten amerikanischen Gesellschaft, die von seinen Filmen vorweggenommen, prophezeit, allegorisch verhandelt, kommentiert und zugespitzt werden.
Call for Papers: Handbook of Media Futures
The forthcoming Handbook of Media Futures invites contributions that critically examine the cultural, social, and epistemic conditions under which “future media” are imagined, articulated, and enacted.
# Filmkultur: Die neue Ausgabe der Zeitschrift Montage AV
Die Beiträge dieser Ausgabe fragen danach, wie sich Filmgeschichte und Filmwissen abseits institutioneller Archivierung im digitalen Alltag vermittelt. Dabei nehmen sie sich diverser Formen und Formate (Reaction-Videos, Meme-Templates, Makeover-Videos, Video-Commentaries), Plattformen (TikTok, YouTube) und Praktiken (Rezensieren/Ranting, Memeing, Scrapbooking, Historisieren/Kanonisieren) an, die tradierte,vordigitale Formen des filmkulturellen Austauschs neu- oder weiterdenken.

Aktuelle Informationen für Studierende

Veranstaltungen
Film Screening: "Aisha Can't Fly Away" & Panel Discussion
Kino in der Brotfabrik, ...
19:30 - 20:30
The introduction goes: The BCDSS invites to a screening of Aisha Can't Fly Away (dir. Morad Mostafa, 2025), followed by a panel discussion on migration-related ...
Karaokeabend der Fachschaften Mewi, IKM und Musikwissenschaft
Lennéstraße 6, 53113 Bonn
18:00
Kommt gerne auch sponti vorbei, wenn Ihr Lust habt mit ein paar Kommilitonen einen schönen Abend zu verbringen! Getränke und Snacks stellen die Fachschaften:)
Empowerment und persönliche Strategien für Erstakademiker*innen
Universität Bonn, ...
15:00 - 19:00
Die Stabsstelle Chancengerechtigkeit und Diversität organisiert für studierende Erstakademiker*innen den Workshop „Empowerment und persönliche Strategien für ...
Empowerment und persönliche Strategien für Erstakademiker*innen
Online via Zoom
16:00 - 19:00
Bin ich gut genug für die Universität? Warum fühle ich mich manchmal so fremd und was kann ich dagegen tun? Diese Fragen stellen sich auch viele Studierende, ...

Medienlabor
© Unsplash, Ingmar

Methodenlabor

Das Labor unterstützt Studierende bei der Planung, Durchführung und Auswertung empirischer medienwissenschaftlicher Studien.

  

Medienpraxis Mix Startseite
© Abteilung Medienwissenschaft

Medienpraxis

In unseren medienpraktischen Lehrveranstaltungen erhalten Studierende Einblicke in die unterschiedlichen Schritte der Medienproduktion. Sie üben und lernen hier, Projekte zu planen und zu organisieren, umzusetzen und schließlich kritisch zu prüfen.

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© Omar Flores / Unsplash

Netzwerke und Organisationen

482

Studierende

9

Laufende Projekte

24

Mitarbeiter*innen

Kontakt

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