Dies Academicus: Einblicke in die Medienpraxis
Am Mittwoch den 20.05. 2026 findet der Dies Academicus, der Tag der offenen Tür der Uni Bonn, statt. Hier in der Abteilung Medienwissenschaft könnt Ihr am Dies Academicus Einblicke in die Bereiche der Medienpraxis sammeln und Projekte der Studis aus den Praxiskursen erleben. Insbesondere wenn Ihr noch nicht wisst, welchen Praxiskurs Ihr wählen sollt, kann das Program sicherlich eine gute Hilfe sein. Kommt gerne auch spontan vorbei!
Forschungskolloquium am 10. Juni : “Die Geschichte der westdeutschen Filmwissenschaft in den 1950er Jahren”
Der wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. Lucas Curstädt stellt im Rahmen des Forschungskolloquiums der Abteilung und interessierten Studierenden sein Forschungsprojekt vor. Das Forschungskolloquium findet am 10.06.2026 in der Lennéstraße 1 im Raum 2.003 um 14 Uhr c.t. statt.
Online Lecture by Anat Ben-David and Keren Tsuriel
The Online Lecture by Anat Ben-David and Keren Tsuriel (Open University of Israel) takes place on June 3, 10.15 – 11.45 am CET. If you would like to join, please email Silke Baumgarten at Baumgarten@uni-bonn.de to request the Zoom link.
Gastvortrag PD Dr. Felix Lenz
PD Dr. Felix Lenz (Universität Bamberg) hält, im Rahmen des Seminars "Montage: Theorie, Konzepte und Formen", am 17. Juni um 12:00 Uhr einen Gastvortrag.
Der Artikel "Körper/Controller" von Jens Fehrenbacher und Kathrin Friedrich ist jetzt online erschienen!
Den ganzen Artikel könnt Ihr kostenlos online lesen. Der Link zu dem Artikel und der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Medienwissenschaft stehen unten im Artikel!
Unter dem Titel Interfaces | Plattformen versammelt der ZfM-Schwerpunkt Beiträge, wie den Artikel "Körper/Controller", die Interfaces als zentrale, machtvolle Bedingungen der digitalen Gegenwart untersuchen. Sichtbar wie verborgen strukturieren sie Beziehungen zwischen Menschen, Maschinen, Daten und Infrastrukturen und prägen die Durchsetzung digitaler Plattformen.
Neue Monographie von Dr. Lucas Curstädt: Denis Villeneuve. Kino der Antagonismen, Büchner Verlag
Bereits ein Blick auf die Titel seiner Filme kündigt an, dass das Kino von Denis Villeneuve eines voller Antagonismen ist: Zum Freund gesellt sich der Feind (»Enemy«), der Gefangene (»Prisoners«) verlangt nach seinem Wächter, der Killer (»Sicario«) braucht sein Opfer, und der, der ankommt (»Arrival«), muss auf einen ihm freundlich gesinnten Gastgeber hoffen. Ein Kind beschwört einen Bürgerkrieg herauf (»Blade Runner 2049«), ein anderes lernt in diesem das Töten (»Die Frau die singt«). Inhaltlich mögen diese Genre-Filme nur wenig miteinander gemein haben, auf allegorischer Ebene aber spannt sich zwischen der Geschichte eines amoklaufenden Frauenhassers (»Polytechnique«) und einem heiligen Krieg (»Dune«) ein roter Faden, der es nicht nur erlaubt, die Katastrophe des Liberalismus, seine antagonistische Gegenwart und seine kriegerische Zukunft filmisch zu denken, sondern auch, politische Theorie und Filmtheorie miteinander zu vernähen.
So besteht das Interdisziplinäre dieser Arbeit darin, die Filme von Villeneuve einer Filmanalyse zu unterziehen, die die politischen Dimensionen in seinem Schaffen offenlegt. Denn in Villeneuves Werk zeigen sich Tendenzen einer im 21. Jahrhundert von Krisen dominierten amerikanischen Gesellschaft, die von seinen Filmen vorweggenommen, prophezeit, allegorisch verhandelt, kommentiert und zugespitzt werden.
Call for Papers: Handbook of Media Futures
The forthcoming Handbook of Media Futures invites contributions that critically examine the cultural, social, and epistemic conditions under which “future media” are imagined, articulated, and enacted.
Final Conference of the HiAICS Research Group
The transdisciplinary research group "How is Artificial Intelligence Changing Science? Research in the Era of Learning Algorithms" began its work in 2019, respectively 2022, to investigate how different disciplines use AI as both a tool and as an epistemic entity within larger (post)digital infrastructures. The project combines expertise from media studies, the history of science, and computer science to critically examine the potential and limitations, risks, and ambivalences of research utilizing AI-based methods. We observe how heterogeneous concepts and operations from the social sciences and humanities, on one hand, and the natural and technical sciences, on the other, are integrated into AI applications.
The final conference AI in Research: Predictive Practices takes a close look at the “doing, crafting, and toiling of scientists” (Heyman et al. 2017, 22) and seeks to capture realistic shifts with a focus on current European research projects. Specifically, we ask: How do AI-enhanced methodologies play out in forecasting, modeling, and pattern recognition?