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Bachelor Medienwissenschaft

Der Bachelorteilstudiengang Medienwissenschaft gewährleistet im Rahmen des Zwei-Fach-Modells eine theoretische und methodische medienwissenschaftliche Grundausbildung, in die die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen integriert ist und in der mit Blick auf die Anforderungen medienaffiner Berufe auch praktisch verwertbare Kompetenzen erworben werden. Im Mittelpunkt des Studiums stehen die Analyse, Ästhetik und soziale Bedeutung von Mediengattungen wie Print, Film, Fernsehen, Radio und Internet. Dabei stehen Berufsfelder im Blickpunkt, die im großen Spektrum der Medien bzw. der medialen Kommunikation, z. B. Film- und TV-Branche, Public Relation und Online sowie im Hörfunk angesiedelt sind. Mit der Möglichkeit, die Bachelor-Arbeit im BA „Medienwissenschaft“ zu schreiben (die BA-Arbeit kann auch im zweiten Fach oder aber interdisziplinär verfasst werden), bietet die erworbene Gesamtqualifikation eine solide Grundlage für einen anschließenden konsekutiven Masterstudiengang „Medienwissenschaft“.

Studienverlauf

Der Bachelorteilstudiengang Medienwissenschaft ist in einen Pflicht- sowie einen Wahlpflichtbereich aufgeteilt.

Der Pflichtbereich besteht aus

  • einem Einführungsmodul (ein Plenum, ein Seminar, eine Übung) sowie
  • einem Methodenmodul (ein Plenum, zwei Übungen).

Das Einführungsmodul wird nur jeweils im Wintersemester angeboten, es sollte daher im ersten Semester belegt und abgeschlossen werden, zumal es auch Teilnahmevoraussetzung für die darauf aufbauenden Module ist. Das Methodenmodul wird i.d.R. nach dem zweiten Semester abgeschlossen.

Die auf diesen Modulen aufbauenden Module sind:

  • Medien und Gesellschaft, Onlinemedien“ (zwei Seminare),
  • „Film- und Fernsehwissenschaft“ (zwei Seminare) und
  • „Medienkultur“ (zwei Seminare).

Zum Pflichtbereich gehört des Weiteren auch das externe Praktikum.

Im Wahlpflichtbereich Medienpraxis werden folgende Module angeboten:

  • „Medienpraxis Audio/Radio“,
  • „Medienpraxis Fotografie/Ausstellungspraxis“,
  • „Medienpraxis Online/ Multimedia“ sowie
  • „Medienpraxis Video“.

Hier müssen Schwerpunkte (zwei aus vier) gewählt werden.

Die Studienverlaufsempfehlung finden Sie hier:
Studienverlaufsplan Bachelor Medienwissenschaft (mit zweitem Fach)

Zulassung

Der Bachelorteilstudiengang Medienwissenschaft kann nur zum Wintersemester begonnen werden (erstes Fachsemester). Es besteht ein Orts-NC. Englischkenntnisse, die dem Niveau von fünf schulischen Lernjahren entsprechen, werden empfohlen.

Für die Aufnahme eines Studiums müssen ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber, die Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschen oder deutschsprachigen Schule erworben haben, ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen (DSH 2).

Für Bewerbung und Zulassung ist das Studentensekretariat der Universität Bonn zuständig, nicht die Abteilung für Medienwissenschaft. Hier finden Sie weitere Informationen.

Bewerberinnen und Bewerber für ein höheres Fachsemester können sich über Verfahren und Fristen hier informieren. Den Antrag auf Anrechnung von Prüfungs- und Studienleistungen bzw. die Bescheinigung über eine entsprechende Nichtanrechnung finden Sie auf den Websites des Prüfungsbüros der Philosophischen Fakultät.

 

Studieninhalte

Der Bachelorteilstudiengang„Medienwissenschaft“ bietet folgende fachliche Inhalte an:

  • Einführungen in die Gegenstandsbereiche der Medienwissenschaft, in Medientheorien sowie in die Praktiken wissenschaftlichen Arbeitens.
  • Eine Methodenausbildung, die sozialwissenschaftliche Methoden der qualitativen und quantitativen Datengewinnung – wie Interviews, Beobachtungen, Tests oder Erstellung von Fragebögen – und der Analyseverfahren wie Inhaltsanalyse, Hermeneutik oder Skalierung – beinhaltet; im kulturwissenschaftlichen Bereich Methoden der Medienanalyse, Textanalyse, Film- und Fernsehanalyse und der historischen Quellenarbeit. Ferner werden Standards wissenschaftlichen Arbeitens vertieft.

Anschließend an den Grundlagenbereich sind drei Vertiefungsbereiche vorgesehen:

  • Im Bereich „Medien und Gesellschaft sowie Onlinemedien“ geht es um das Verhältnis von Mensch und Technologie, Ansätze zur Medienaneignung und -nutzung, es werden Aspekte multimedialer Medien in Politik und Wirtschaft untersucht sowie Analysen von mobilen Medien, Onlineformaten und Netzkulturen erprobt.
  • Im Bereich „Film und Fernsehen“ geht es um den Erwerb von Kenntnissen zur Ästhetik sowie zu Gattungen, Genres, Formen und Formaten des Films und des Fernsehens, die über Analysen und die exemplarische Bearbeitung technologischer Voraussetzungen und historisch-sozialer Kontexte audiovisueller Medien vermittelt werden.
  • Im Bereich „Medienkultur“ geht es um die Interaktion von Medien und kulturellem Gedächtnis, der Rolle von Medien als Erkenntnisinstrument und als Modi der Weltwahrnehmung sowie ihrer Bedeutung für die Konstruktion von Wissen in Geschichte und Gegenwart.
  • Der Erwerb von medienpraktischen Kenntnissen (zu belegen sind 2 aus 4 möglichen Bereichen) dient dem Ziel, ein Praxisprojekt bzw. Medienprodukt selbständig zu erarbeiten.

Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Modulhandbuch und Prüfungsordnung finden Sie im Downloadbereich.

Tätigkeitsfelder

Überblickswissen, methodische Kompetenzen, medienpraktische Kompetenzen sowie die Auseinandersetzung mit Fragen der Interferenz von Medien und Gesellschaft, der Ästhetik von Film und Fernsehen sowie der Medienkultur bereiten Sie auf ein berufliches Feld vor, das sowohl planerischen, analytischen als auch kreativen Aufgaben im Bereich der angewandten Medienforschung einerseits, andererseits einem breiten Spektrum von Tätigkeiten zwischen Medienpraxis und Kulturbetrieb entgegenkommt.

Die Bachelor- und Masterstudiengänge Medienwissenschaft qualifizieren für Tätigkeiten in

  • Zeitungs-, Hörfunk-, Fernseh- oder Onlineredaktionen,
  • Verlagen und Agenturen
  • Museen
  • PR-/Öffentlichkeitsarbeit sowie der Unternehmenskommunikation
  • Kulturinstitutionen oder Bildungseinrichtungen

Der Bachelor bietet außerdem eine solide Grundlage für medienwissenschaftliche Masterstudiengänge. Der Master qualifiziert darüber hinaus für Tätigkeitsbereiche in der Wissenschaft, also in Universitäten, Fachhochschulen, öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtungen und für die Promotion.

 

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