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Sebastian Müller, Medienwissenschaft (M.A.), 4. Fachsemester

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Den Master in Medienwissenschaft habe ich im Anschluss an den Bachelor studiert, da ich die Inhalte und Gegenstände des Bachelors vertiefen und weitere aktuelle Themen aus der Medienwelt kennenlernen wollte. Diesen Wunsch verspürte ich bereits nach dem Abitur und fand es interessant, sowohl filmwissenschaftliche als auch sozialwissenschaftliche Felder kombinieren zu können. Tatsächlich gibt es zahlreiche Seminare zu aktuellen Social Media-Themen, Filmen, Serien und zeitgenössischen Theorien aus der Medien- und Filmwissenschaft. Die medienkulturellen und technischen Ansätze sind interessant und eröffnen zum Beispiel völlig neue Sichtweisen auf Animationsfilme. Auch wenn das Kursangebot in einzelnen Modulen in manchen Semester etwas mehr sein dürfte, erhält man einen guten Überblick auf relevante und in der Medienbranche gefragte Themen und darf auch praktische Übungen absolvieren, die hilfreich für die spätere Berufswahl ausfallen können. Nicht überall wird einem die Möglichkeit geboten, eigene Reportagen zu schreiben, filmen und schneiden oder Zeitungsartikel zu verfassen. Dass dies zum Pflichtbereich gehört ist sinnvoll. Nicht zuletzt merkt man den Dozenten an, dass sie Spaß daran haben, ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu vermitteln. Verschiedene Formen der Studienleistungen bieten in einigen Seminaren auch frische Alternativen zu den leider immer noch viel zu oft etablierten Referaten. Insgesamt kann man das Studium der Medienwissenschaft an der Universität Bonn aber uneingeschränkt empfehlen, wenn man „irgendwas mit Medien“ machen will und dann nach und nach versteht, was es eigentlich wirklich alles mit den Medien auf sich hat.

veröffentlicht im August 2018

 

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